Schnittmuster – die Lösung des Problemes!

Heute widme ich  mich dem Problem der Schnittmuster und deren extremen Zeitaufwendung.

Ich glaube jeder der das Nähen für sich entdeckt hat, und dies genauso liebt wie ich, wird eines Tages auf das Problem Papierschnittmuster stoßen.

So wie auch ich.

Es fing alles damit an, dass ich unzählige Schnittmuster im Internet gekauft habe. Heute ist alles digitalisiert. Natürlich sehr einfach, Schnittmuster aussuchen, kaufen, downloaden ausdrucken und schon kann es los gehen!

Das Problem welches ich hatte und auch bestimmt viele andere auch, wenn verschiedene Größen genäht werden sollen, aus dem einen Schnittmuster, muss es immer wieder von neuem ausdrucken werden. Das kostet natürlich viel Tinte und Papier und vor allem Zeit. Die heute kaum noch jmd. hat. Also habe ich für mich die beste Lösung gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Man benötigt:

Material

  • eine Papierrolle (zum Abdecken des Bodens bei Malerarbeiten)
  • diese bekommt ihr in jedem Möbelhaus wie Roller, Baumarkt usw.
  • ein Kopierrädchen
  • das Schnittmuster komplett ausgedruckt und zusammengeklebt
  • ein Stift
  • eine Schere
  • eine Mappe zum Abheften am besten eine DINA3 Mappe

Und so geht´s:

Wenn das fertig ausgedruckte Schnittmuster zusammengeklebt ist, nimmt man sich dieses und legt es auf die aufgerollte Papierrolle. (Vorsicht, diese rollt sich gerne wieder zusammen). Ich befestige dies immer gerne mit einem schweren Gegenstand.

IMG_6103

Jetzt wird die gewünschte Größe, die genäht werden soll, mit dem Kopierrädchen entlang der Linie auf die Papierrolle kopiert. Wie bei Burda!

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Anschließend können, mit einem Buntstift, Kugelschreiber o. ä., die Kopierlinien nachfahren und in Ruhe ausgeschnitten werden. Alle weiteren Details wie Länge und Breite des Bündchens, die Größe des Schnittes, Vorderteil und Rückenteil und Nahtzugabe kann auch alles auf das neu ausgeschnittene Muster geschrieben werden.

Nachzeichnen

Möchte man jetzt eine weitere Größe vernähen geht man wieder genauso vor wie oben beschrieben.

Ist alles fertig, faltet man das komplette Papierschnittmuster.

Anschließend können die neuen Muster zusammen mit dem Original in eine DINA3 Mappe gelegt werden.

Mappe

Für mich ist dies die beste Lösung denn:

Sie spart Druckerpatrone (gut für die Umwelt)

Sie spart Druckerpapier (gut für die Umwelt und Geldbeutel)

Sie spart ZEIT (nur noch einmal Drucken und Zusammenkleben.)

Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen etwas Zeit ersparen und würde mich freuen wenn auch ihr mich bei Facebook begleitet.

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2 Kommentare bei „Schnittmuster – die Lösung des Problemes!

  1. Ja… ich erinnere mich…
    Das hat meine Mama zu DDR Zeiten auch so gemacht 🙂
    Es kommt doch alles wieder ^^

    Nichtsdestotrotz eine gute Idee! 🙂
    Ich drucke wahrscheinlich zu viel, vor allem, weil ich manche SM für die Kinder immer wieder nähe – und die doch tatsächlich wachsen :’D
    Dies hier würde helfen.

    Liebe Grüße
    Silke

    1. Liebe Silke,
      genau das war auch immer mein Problem. Das kostet einen Menge an Zeit. Viele hängen sich auch die Schnittmuster an die Wand. Aber das muss jeder selbst wissen. LG Christina

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